(shp) Bad Oldesloe - Eine Gewitterfront hat am Dienstag im südlichen Schleswig-Holstein für Chaos gesorgt. Am Abend war eine kleine Gewitterzelle von Niedersachsen kommend westlich an Hamburg vorbei gezogen und entlud sich dann zuerst im Kreis Segeberg und anschließend in Teilen von Stormarn. In Henstedt-Ulzburg, Kisdorf, Wakendorf II und Kaltenkirchen mussten die Feuerwehren mehrere male ausrücken um abgebrochene Äste von den Straßen zu räumen und um vollgelaufene Keller und Straßen zu lenzen.
Im Kreis Stormarn waren überwiegend die Orte Rümpel und die Stadt Bad Oldesloe betroffen. Kurz vor 20 Uhr brachen auf der Strecke von Rümpel nach Bad Oldesloe mehrere Bäume ab. Die Feuerwehr zersägte diese. Kurze Zeit später wurde auch ein Baum im Ortsteil Höltenklinken durch das Unwetter auf die Straße geworfen.
Nur Wenige Minuten nachdem der Starkregen in Bad Oldesloe aufhörte und die Sonne wieder strahlte musste die Oldesloer Feuerwehr ausrücken. In der Industriestraße konnten die Wassermassen nicht richtig ablaufen. Eine Löschfahrzeugbesatzung rückte aus und entfernte die Gullys damit das Wasser ablaufen kann.
Während des Unwetters zog im Oldesloer Ortsteil Glinde eine Windhose durch den Ort. Ein Maisfeld am Stadtrand wurde dadurch plattgewalzt. Auf einem Reiterhof wurde eine Hütte beschädigt. Verletzt wurde hier niemand. Auch hier hin musste die Feuerwehr kurze Zeit später ausrücken um das Dach zu sichern.